Arbeiten als Musiker
Die Vorstellung, dass Berufsmusiker entweder gefeierte Stars oder verkrachte, am Hungertuch nagende Existenzen sind, entspricht sicher nicht ganz der Realität. Dennoch gibt es kein Vertun: Das Leben als Musiker ist hart und anstrengend. Man braucht eine bärenstarke körperliche Kondition und hat am besten eine professionelle Ausbildung als Musiker hinter sich. Die vielen Castingshows mögen manchmal den Eindruck erwecken, dass es gar nicht so schwierig ist, entdeckt zu werden. Der Alltag des Musikers sieht anders aus.
Das Leben als Musiker ist anstrengend
Zunächst erfordert der Beruf des Musikers Zähigkeit, Zielstrebigkeit und Geduld. Auch wenn durch einen Boom in der Unterhaltungsindustrie Musiker heute deutlich mehr Berufschancen haben als noch vor 15 Jahren, bedeutet dieser Beruf doch auch, jedes Engagement anzunehmen, das sich bietet. Da kann es schon passieren, dass man einen Großteil seiner Einnahmen mit Programmen auf Betriebsfesten oder in Ausflugslokalen macht, deren Inhalt den eigenen künstlerischen Intentionen nur sehr entfernt entsprechen. Dennoch gilt es, stets gut gelaunt eine perfekte Show abzuliefern.
Musiker, die unterrichten können, haben es leichter
Gerade von Musikern wird unbedingte Professionalität erwartet und eine Persönlichkeit, die es genießt im Mittelpunkt zu stehen. Da die Chancen auf eine Festanstellung als Musiker nur sehr gering sind, wird man bei jedem neuen Casting seine ganze Energie in die Wagschale werfen müssen, um sich mit jedem Engagement ein wenig zu verbessern. Einen gewissen Vorteil genießen Musiker, die auf Grund ihrer Ausbildung auch in der Lage sind Unterricht zu geben. Privatunterricht wie auch eine Tätigkeit als Musiklehrer an einer Schule können zusammen mit der Arbeit als Musiker am ehesten ein Einkommen bringen, von dem man leben kann.
